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...mehr über Andalusien

.... an der Atlantikküste gemäßigt. Im Hochland herrschen niedrigere Temperaturen vor,
und es kommt durchaus zu Schneefall. In extrem trockenen Perioden kam es wie-
derholt zu Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Trinkwasser. Das warme
Klima in den Tälern und Ebenen ermöglicht den Anbau von Orangen,
Oliven und Zuckerrohr; auch Weizen, Mais und andere Getreide-
arten gedeihen hervorragend. Unter den Mineralienvor-
kommen in den Bergregionen finden sich Blei, Silber,
Kupfer, Quecksilber und Kohle.

Andalusien entsprach vermutlich
dem biblischen Tarschisch (abgeleitet von Tartessos:
ein ehemaliges Königreich an der Südwestküste der Iberischen
Halbinsel). Im 5. Jahrhundert v. Chr. ließen sich die Karthager dort nieder.
Das Gebiet wurde von den Römern erobert, die es Baetica nannten (von Boetis,
dem römischen Namen für das Guadalquivirbecken). Unter römischer Herrschaft ge -
langte die Region zu großem Reichtum. Im frühen 5. Jahrhundert fielen die Wan-
dalen ins Land ein. Von diesen erhielt die Region den Namen Vandalusia,
aus dem im Verlauf der Jahrhunderte schließlich Andalusia wurde.

Den Wandalen folgten die Westgoten, die bis zur arabischen Invasion 711 herrschten.
Danach wurde Andalusien zu einem Zentrum sarazenischer und maurischer Zivilisa-
tion. Die Städte Granada, Córdoba, Sevilla und Jaén wurden zu Zentren der islam-
ischen Kultur, der Industrie und des Handels. Die großen muslimischen Univer-
sitäten wurden von Studenten aus allen Teilen Europas besucht. Andalusien,
das im Jahr 756 als maurisches Emirat gegründet worden war, wurde
später zum Kalifat von Córdoba. Nieder-Andalusien, das Gebiet um
den Unterlauf des Guadalquivir, wurde von den Mauren 1212 zurückero-
bert. Hoch-Andalusien hatte als Königreich Granada bis 1492 Bestand, als es
von den Herrschern von Kastilien und Aragón, Ferdinand V. und Isabella, erobert
wurde. Ab 1516 ist die Geschichte Andalusiens mit der des Vereinigten Königreiches
Spanien verbunden. Die Fläche Andalusiens beträgt 87.268 Quadratkilometer, die Bevöl-
kerungszahl liegt bei etwa 8,04 Millionen.

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Andalusien










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Historie

GESCHICHTE

um 1100 v. Chr.
Gründung der ersten Handelsniederlassungen der Phönizier an der iberischen Küste. Später errichteten die Griechen und ab 600 v. Chr. die Karthager weitere Küstenstädte, die sich bald zu wichtigen Handelszentren entwickelten.

ab 700 v. Chr.

Aus Mitteleuropa wanderten Kelten auf die Iberische Halbinsel ein.

ab 600 v. Chr.
Die Karthager verdrängten die Griechen von der Halbinsel.

264-201 v. Chr.
Zwischen dem 1. (264-241 v. Chr.) und dem 2. Punischen Krieg (218-201 v. Chr.) machte Hannibal die karthagische Kolonie auf der Iberischen Halbinsel zu seinem wichtigsten Stützpunkt im Kampf gegen Rom. Nach dem 2.Punischen Krieg fiel das Land an Rom. Im Lauf der Jahrhunderte der römischen Herrschaft setzte sich das Christentum durch.

um 400 n. Chr.
Mit der Zeit der Völkerwanderungen endete die Herrschaft der Römer. Vandalen, Sweben und Alanen besiedelten das Gebiet.

507
Die seit 415 eindringenden Westgoten machten Toledo zur Hauptstadt ihres Reiches.

711
Muslimische Araber fielen über Gibraltar auf die Iberische Halbinsel ein und besiegten unter Roderich die Westgoten. Bis 714 war die Halbinsel in arabischer Hand und unterstand dem Kalifen von Damaskus.

722
Schlacht bei Covadonga und Beginn der Reconquista, der Rückeroberung der Halbinsel durch die Christen.

756
Der Omaijade Abd Ar-Rahman I. errichtete das Emirat Córdoba, das ab 929 Kalifat wurde.

1031
Zerfall des Kalifats von Córdoba in viele Teilstaaten.

1085
Eroberung Toledos durch Alfons VI. von Kastilien.

1237
Die Nasriden gründeten unter Sultan Mohammed I. das selbständige Königreich Granada.

1479
Mit der Heirat von Ferdinand V. von Aragonien und Isabella von Kastilien wurden die beiden ehemals rivalisierenden Reiche vereinigt.

1492
Die Einnahme Granadas beendete die Reconquista. Die Vertreibung der Araber und der Juden setzte ein.Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus leitete die weltweite Vormachtstellung Spaniens während der nächsten zwei Jahrhunderte ein.

1580
Spanien eroberte Portugal und wurde durch Übernahme der portugiesischen Kolonien zur größten Kolonialmacht der Welt.

1588
Die englische Flotte schlug die spanische Armada im Ärmelkanal vernichtend. Im 17. Jahrhundert begann der Niedergang der spanischen Weltmacht.

1640
Portugal erlangte seine Unabhängigkeit vom Königreich Kastilien.

1648
Entlassung der Niederlande in die Selbständigkeit.

1700
Der spanische Thron ging an das französische Haus Bourbon über.

1701-1713/14
Im Zug des Spanischen Erbfolgekrieges wurde das Herrschaftsgebiet des Bourbonen Philipp von Anjou auf Kastilien, Aragon und die amerikanischen Kolonien beschränkt.

1805
Die spanisch-französische Flotte wurde bei Trafalgar durch die britische Seeflotte unter Admiral Nelson vernichtet.

1808
Napoleon I. marschierte in Spanien ein und besetzte einen Großteil des Landes.

1810-1825
Die meisten der amerikanischen Kolonien Spaniens wurden unabhängig.

1873
Die Nationalversammlung proklamierte die Erste Republik.

1898
Im Spanisch-Amerikanischen Krieg verlor Spanien Kuba und Puerto-Rico sowie die Philippinen. 1899 verkaufte es seine Südsee-Kolonien an das Deutsche Reich.

1914-1918
Während des 1. Weltkrieges blieb Spanien neutral.

1923
Errichtung einer Militärdiktatur unter General Primo de Rivera.

1931
König Alfons XIII. verließ das Land, nachdem den Republikanern bei den Gemeindewahlen ein entscheidender Sieg gelungen war.Beginn der Zweiten Republik.Im Dezember trat eine neue Verfassung in Kraft, die allen Spaniern Grundrechte zuerkannte und die Trennung von Staat und Kirche beschloss.

1932
Katalonien wurde unabhängig.

1934-1936
Unter dem bieno negro (Regierung der vereinigten Rechtsparteien) verlor Katalonien seine Unabhängigkeit wieder. Viele Reformen wurden rückgängig gemacht.

1936
Die Ermordung des Oppositionsführers Calvo Sotelo war Auslöser für einen Militärputsch. Während des folgenden Bürgerkrieges wurde General Francisco Franco y Bahamonde zum Führer der nationalspanischen Gegenregierung ernannt.

1939
Der Sieg der rechten Aufständischen beendete den Bürgerkrieg. Die Regierung Francos (1939-1975) wurde von einigen Staaten anerkannt.

1939-1945
Im 2. Weltkrieg blieb Spanien ebenfalls neutral.

1947
Ein Volksentscheid gab Franco das Recht, in dem zur Monarchie erklärten Land seinen Nachfolger selbst zu bestimmen.

1955
Beitritt zur UNO.

1959
Bildung der baskischen terroristischen Untergrundorganisation ETA (Euzkadi ta Azkatasuna; "Baskenland und Freiheit").

1975

Nach dem Tod Francos wurde Juan Carlos I. de Borbón y Borbón zum König erklärt.Die Sprachen Baskisch, Katalanisch und Galicisch wurden neben Kastilisch als Staatssprachen anerkannt.

1977
Die ersten freien Parlamentswahlen seit 1936 wurden abgehalten.

1981
Ein Putschversuch der Rechtsextremen scheiterte.

1982
Beitritt zur NATO.Felipe González Márquez wurde Ministerpräsident.

1986
Mitgliedschaft in der EU.

1992
Olympische Sommerspiele in Barcelona.

1994
Die Regierung versuchte mit Aussicht auf Hafterleichterung die Aktivisten der ETA zum Gewaltverzicht zu bewegen. Der baskische Politiker Gregorio Ordóñez fiel im Januar einem Mordanschlag zum Opfer.

1995
Bei den Parlamentswahlen wurde die Partido Popular stärkste Kraft. Ihr Vorsitzender, José María Aznar, löste Felipe González im Amt des Ministerpräsidenten ab.
 




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© Christian Weber 11/2002